Donnerstag, 11. August 2011

Das Elmoto geht zurück

War heute unterwegs und wieder verlor der Akku spontan seine komplette Ladung. Seit dem letzten Mal, als das passierte, bin ich keine 100 km gefahren.

Damit ist die Entscheidung gegen das Elmoto gefallen; ich werde es der EnBW definitiv nicht abkaufen. Das finanzielle Risiko mit dem Akku ist mir zu groß. Irgendwo habe ich gelesen, dass ein neuer Akku ungefähr € 1500 kostet. Zwar gewährt die EnBW auch auf den Akku eine Gewährleistung von einem Jahr, doch Akkus halten nicht ewig.

Ich fasse meine Gründe, das Elmoto nicht zu übernehmen, noch einmal kurz zusammen:

Das Übernahmeangebot der EnBW

Das Angebot ist nicht so günstig wie es scheint. Es bleibe Unsicherheiten im Hinblick auf Ersatzteilversorung, Service und Gewährleistung.

Der praktische Nutzen des Elmoto

Hier kann ich letztlich nur das wiederholen, was ich schon am Anfang dieses Blogs als Nachteile aus meiner Sicht geschildert habe, und einige Punkte hinzufügen:

  • fehlende Blinker,
  • fehlendes Schloß,
  • falsch platzierter Rückspiegel links, kein zweiter Rückspiegel rechts,
  • unbequeme Sitzbank,
  • mangelnde Fahrstabilität in bestimmten Situationen,
  • unzuverlässiger Akku, dessen Leistung mit der Zeit abnimmt,
  • mangelnde Reichweite (bei mir nicht über 50 km)
  • falscher Fahzeugtyp: unbequem, kaum Lademöglichkeit, problematische Sitzhaltung, kein Wetterschutz
Diese Nachteile wiegen aus meiner Sicht die wenigen Vorteile des Elmoto nicht auf.

Die Strecken, die ich im letzten Jahr mit dem Elmoto zurückgelegt habe, werde ich wieder zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen. Und natürlich manchmal auch mit dem Auto oder dem Motorrad - aber das ist eine Frage der Selbstdisziplin.

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